Vor ein paar Wochen hab' ich ja schon über die sublimale (teil-unterbewusste) Wahrnehmung geschrieben und wie sie sich dazu eignet Menschen gezielt zu beeinflussen. Steffen Schmidt (ein herausragender Marktforscher) hat mir daraufhin ein paar Links geschickt, die ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten will: Von Derren Brown gibt es mittlerweile ein zweites Video: ein etwas anderer Test mit zwei Werbern aus New York.
Ein anderes schönes Beispiel für die unterbewusste Beeinflussung, zeigt folgendes Video: Bitte Zettel und Stift zurecht legen und sich notfalls darauf einstellen kurz den Pause-Knopf drücken zu können.
Und? Haben Sie auch das Gleiche im Kopf gehabt wie ich? Vermutlich schon. Von 5 Leuten, denen ich das Video gezeigt habe, hatten drei die "richtige" Lösung parat. Die anderen konnte nicht gut genug englisch :).
Generell ist es verblüffend, welche Wirkung Objekte und Emotionen in uns entfalten können, obwohl wir uns nicht bewusst an sie erinnern oder sie bewusst wahrnehmen. Die Wahrnehmung des Apple-Logos selbst führt beispielsweise dazu, dass sich Menschen in seiner Umgebung kreativer verhalten. Nicht etwa, weil das Logo kreative Potenziale anregt, sondern, weil wir Menschen unser Verhalten unterbewusst dem inneren Markenbild anpassen, was wir von einem Produkt haben. Ergo: Je stärker bei jemanden im Geiste das "Kreative" mit der Marke Apple verknüpft ist, desto kreativer verhält er sich z.B. bei der Arbeit auf einem MAC. Kling absurd? Ist es aber nicht. Die Forscher Tanya Chartrand and Gavan Fitzsimons haben ihre Forschungsergebnisse zu diesem Thema vor kurzem im renommierten Journal of Consumer Research veröffentlicht (einem wissenschaftlichen A+ Journal). Hier eine kurze Zusammenfassung in Textform: "Logo Can Make You 'Think Different'" oder als Video...


Letzte Kommentare