Nach mehrjährigen Abo der brandeins habe ich vor kurzem gekündigt. Nein. Nicht weil ich mit dem Magazin unzufrieden war. Ganz im Gegenteil: Brandeins ist super, aber ich habe den Luxus, dass ich sie über eines meiner beruflichen Engagements in Zukunft kostenlos bekomme. Wie bei meinen anderen Abonnements habe ich natürlich auch bei brandeins schon im Voraus die Abogebühren entrichtet und ging davon aus, dass ich mir da keine großen Hoffnungen machen muss.
Doch weit gefehlt: Heute Morgen steckte ein Scheck in meinem Briefkasten. Die Brandeins bedauere, dass Sie mich als Leser verliere und erstatte mir natürlich die zuvor geleisteten Jahres-Abogebühren. Beispielhaft!
Der Effekt dieser äußerst kundenfreundlichen Handlung wurde für mich noch erhöht, da parallel auch noch die Kündigungsbestätigung einer [anderen] Zeitung aus dem Springer Verlag angekommen ist. Text hier: "...wie gewünscht bestätigen wir Ihnen die Kündigung Ihres Abos [..], die wir vertragsgemäß zum 31.10.2009 ausführen werden". So verdient man auf jeden Fall mehr Geld, aber nachhaltiges Beziehungsmarketing ist das auf jeden Fall nicht.
Btw...Wer jetzt mit der Idee spielt, sich die brandeins mal zu kaufen, das Magazin bietet alle bisher erschiennen Ausgaben als Volltext auf der Website zum kostenlosen Download an. Das hilft alle Zweifel innerhalb von kurzer Zeit zu beseitigen.

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